Die Märkische Grundschule besteht aus zwei Schulzweigen, seit Schulgründung 1968 aus dem Regelschulzweig und seit 1992/93 aus dem Europaschulzweig der Staatlichen Europa-Schule Berlin (SESB) mit der Sprachenkombination Deutsch-Französisch. Zurzeit besteht die Schule aus 16 Klassen mit ca. 390 Schülerinnen und Schülern, die von einem Kollegium von 28 Lehrkräften unterrichtet werden. Darunter sind 13 Klassen mit ca. 315 Schülerinnen, die u.a. von 10 muttersprachig-französischen Lehrkräften unterrichtet werden. Den Nachmittag gestalten 12 Erzieherinnen und zusätzlich französische Betreuerinnen. |
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Der Regelschulzweig der Märkischen Grundschule
ist als Verlässliche Halbtags-Grundschule (VHG) mit einer Betreuungszeit
von 7.30 Uhr bis 13.30 Uhr organisiert. Eine sich zeitlich anschließende
Hortbetreuung bis 18.00 Uhr zu der auch die Möglichkeit gehört
ein warmes Mittagessen einzunehmen, wird in Kooperation mit der Charlie-
Chaplin-Grundschule und der Grundschule an der Peckwisch angeboten.
Die Schülerinnen und Schüler des Regelschulzweiges kommen
aus dem unmittelbaren Wohnumfeld und werden nach den Rahmenplänen
für die Berliner Grundschule unterrichtet.
Die EuropaschülerInnen werden darauf vorbereitet, nach der 6. Jahrgangsstufe an weiterführenden bilingualen Schulen bis zum deutschen Abitur und zum französischen Baccalaureat zu gelangen.
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Die Staatliche Europa-Schule Berlin ist eine gebundene Ganztagsschule. Der Schultag dauert von 8 bis 16 Uhr. In dieser Zeit finden Unterricht und außerunterrichtliche Angebote statt. Ein rhythmisierter Stundenplan ermöglicht eine sinnvolle Verteilung von Unterricht und außerunterrichtlicher Förderung über die Zeit von 8 bis 16 Uhr, die dem Biorhythmus der Kinder angepasst ist. Je nach Klassenstufe gibt es zwischen 11.30 und 14 Uhr ein warmes Mittagessen, das die Kinder in der neu gebauten Mensa einnehmen können. Das kostenpflichtige Mittagessen wird von einem Vollwert-Caterer, für den sich die Eltern entschieden haben, geliefert und serviert.
Die außerunterrichtlichen Angebote dienen dazu, das Miteinander im Klassenverband zu stärken und die Zweisprachigkeit in Alltag und Spiel zu vermitteln. Erzieherinnen fördern die kulturelle, soziale, sportliche, praktische, sprachliche und kognitive Entwicklung der Kinder durch vielfältige Aktivitäten: Sport und Spiele, Basteln und Werken, Ausflüge in die Umgebung, Rollenspiele und Musik, Theaterinszenierungen und Bibliotheks- und Museenbesuche. In den Klassenräumen und für die Pausen steht altersgerechtes Spielzeug zur Verfügung.
Die Eltern der Europaschulklassen finanzieren außerdem zusätzliche französische Betreuungskräfte für die außerunterrichtliche Betreuung, sodass auch diese Aktivitäten bilingual stattfinden.
Über die Umsetzung und den Erfolg bilingualer und interkultureller Erziehung und Bildung führten Studenten der Technischen Universität Berlin unter der Leitung von Frau Prof. Dr. Helga Marburger im Sommer 2006 ein Erkundungsprojekt an der Märkischen Grundschule durch.
Während dieses Projektes konnten alle Beteiligten "miterleben und erfahren, wie es einer engagierten Schulleitung in Kooperation mit einem kompetenten und hoch motivierten LehrerInnen- und Erzieherinnenteam unterstützt durch einsatzfreudige Elternschaft gelingt, auch angesichts extern bedingter Hemmnisse Schule so zu realisieren, dass Schülerinnen und Schüler dort mit Spaß und Freude nicht nur überdurchschnittlich hohe Leistungen in zwei Sprachen erbringen, sondern auch ein vorbildliches Sozialverhalten geprägt von Solidarität, Toleranz und Interkultureller Empathie entwickeln".
(Zitat Prof. Dr. Marburger)
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