Wandertage / Ausflüge

Zu unserem Schulleben gehören auch zahlreiche Ausflüge und Wandertage, die zu bestimmten Unterrichtsthemen oder sportlichen Aktivitäten stattfinden. Hier berichten Klassenlehrer und Kinder über ihre Erlebnisse an diesen Tagen. Sie äußern ihre Meinung u.a. über interessante Themen, Bücher oder Filme, die sie auf ihren Ausflügen kennen gelernt haben.

14. September 2009: Internationales Literaturfestival


Am 14. September 2009 gingen die Klassen 5a und 5b zu einer Lesung von Azouz Begag, die im Rahmen des Internationalen Literaturfestivals stattfand. Azouz Begag las einen Auszug seines autobiografischen Romans „Azouz, der Junge vom Stadtrand“ vor.
Eine Einstimmung in die Atmosphäre des Buches fand durch Kurzlektüren im Unterricht statt.

 

Eindrücke von Kindern der beiden Klassen:

Er hat uns etwas aus seinem Buch vorgelesen, was sehr schön war. Ein bisschen Deutsch hat er sogar gesprochen. Bastienne

Bei einer Lesung von Azouz Begag haben wir sehr viel Spaß gehabt, denn es war sehr interessant, weil wir viele Sachen über ihn gelernt haben, z.B. dass er eine Freundin hat; dass er Spaß am Singen hat. Danach haben wir uns Autogramme geholt oder in Büchern unterschreiben lassen. Lena

Am 14.9.09 waren wir im Haus der Berliner Festspiele. Da hat Azouz Begag aus seinem französischen Buch „Le gône du chaâba“ vorgelesen. Es gab auch eine Frau, die das, was er gesagt hat, auf Deutsch oder Französisch übersetzte. Dorian

Azouz Begag hat seine Geschichte erzählt. Er sagte, dass man mit Büchern fliegen kann. Serhat

Azouz Begag war ganz lustig. Er hat seine Geschichte erzählt, gesungen und da waren sehr viele Leute, die ein Autogramm wollten. Nehemie.
 

Film "Hop"

Dieser Debütfilm ist rein zufällig auch der erste belgische Film, der mit einer Digitalkamera aufgenommen wurde. Und, was überraschen mag, größtenteils auf schwarzweiß, in wunderschönen, aber zumeist sachlichen Bildern.
Nach einer farbigen Eingangssequenz sehen wir Justin, unseren dreizehnjährigen aus Burundi stammenden Helden, wie er ein Referat hält. Er macht das dermaßen gut, dass selbst gestandene Filmkritiker darüber Kleinigkeiten übersehen, die man eigentlich gar nicht übersehen kann, aber ich schiebe die Verantwortung dafür einfach auf die Kraft der Bilder und der Geschichte in diesem Film.

Justin erklärt seinen Klassenkameraden, inwiefern die Pygmäen dafür verantwortlich sind, dass man heutzutage in Belgien Französisch spricht. Das hängt zusammen mit dem "Hop", einem geheimen Trick, mit dem es den Pygmäen gelang, Hannibals Elefanten zu zähmen. Weil sie Hannibal nach bestimmten Ereignissen nicht mehr unterstützen wollten, führte dies indirekt dazu, dass man jetzt in Belgien nicht Lateinisch spricht. Na ja, im Gegensatz zu mir schlucken die Schüler diese Geschichte, ohne mit der Wimper zu zucken.

Zuhause will Justin das Eröffnungsspiel der Fußball-Europameisterschaft sehen (Belgien gegen Schweden), und wie immer knapst er dafür den Kabelanschluss eines über ihm wohnenden Belgiers an. Justins Vater will dies zunächst unterbinden, doch nachdem er von den guten Noten des Sohnemanns gehört hat, drückt er ein Auge zu. Doch diesmal werden die erzürnten Nachbarn handgreiflich und als die Polizei einschreitet, wird Justins Vater als illegaler Einwanderer inhaftiert, während Justin noch schnell die Kurve kriegt.

Ohne seinen Vater landet er bei Frans und Gerda, die ihm helfen wollen, doch weiter will ich an dieser Stelle nichts ausplaudern.

"Hop" besticht durch sein perfektes Drehbuch. Was wie ein Jugendfilm beginnt, wird zu einem Krimi mit leichtem politischen Hintergund, und allein, wie der Trick der Pygmäen schließlich Justin und seinen Vater wieder vereint, ist ein Glanzstück der klassischen Drehbuchstruktur mit lauter kleinen liebevollen Details.

Gerade dadurch, dass man nie genau weiß, was man erwarten soll, der Film aber im Nachhinein völlig "rund" erscheint, wird "Hop" zu einem der Höhepunkte des bisherigen Kinojahres. Mal bahnt sich eine subtile Liebesgeschichte an, dann wieder kippt die leichte Unterhaltung in ein Drama mit lebensbedrohlichen Konsequenzen, und noch dazu ist "Hop" bis zum Schluss durchgehend spannend, und neben dem Gastauftritt von Emile M'Penza gibt es auch noch einen filmsprachlichen Clou zum Schluss.

Eindrücke der Kinder nach dem Film:

Ich fand diesen Film interessant, weil es um einen Jungen geht, der eine schwere Zeit überstehen musste. Der Film war gleichzeitig sehr traurig, weil der Junge von seinem Vater getrennt wurde. Schön war, dass der Junge ein kleines Haus fand, in dem eine sehr nette Frau mit ihrem Bekannten lebte. Am Ende sah der Junge seinen Vater wieder und schloss Frieden mit seinem Nachbarn. Ich fand nicht so schön, dass es so viel Gewalt in dem Film gab und das die Polizisten so brutal waren. Nadja

Das Spannendste war, dass der Junge alleine in der welt zurechtkommen musste. Lena

Ich fand den Film witzig, weil der Junge ein Klohaus mit Dynamit gesprengt hat.
Aline

Ich fand den Film lustig und spannend, weil der Junge seinen Vater befreien wollte, weil der festgenommen worden war und weil der Junge dabei viele komische Sachen machte, z.B. dass er mit einem Mann, den er getroffen hatte, der Polizei mit Dynamit drohte, um den Vater zu befreien. Finn

Ich fand den Film gut, weil er lustige Momente hatte, aber ein paar Sachen waren unglaubwürdig, denn die Polizei dürfte den Mann nicht ohne sein Kind ins Flugzeug stecken. Dorian

Ich fand den Film sehr, sehr schön, aber auch traurig. Der Film heißt „Hop“. Es geht um einen Jungen, der eine schwere Zeit überstehen muss, weil sein zurück nach Afrika soll; der Vater wird abgeschoben. Justin wurde von seinem Vater getrennt. Der Film war auch schön, weil es ein Happyend gab und beide in Belgien weiterleben konnten. Noa

Ich fand den Film gut, weil der Junge sich zu helfen wusste. Anna

Ich fand den Film „très joli“, an manchen Stellen traurig, aber sonst sehr schön. Es war viel Gewalt im Spiel. Das Wort „Hop“ finde ich witzig. Man denkt an einen Hasen oder an ein Känguru oder etwas, das springt. Manchmal war es auch gruselig, als der Junge das Gebäude sprengen wollte, aber der erwachsene Freund fand das Dynamit und rettete das Gebäude. Bastienne

Ich fand den Film schön, weil die Schauspieler sehr gut gespielt haben. Lina Man hat gemerkt, wie es ist ein Ausländer zu sein. Es war zu viel Dynamit in dem Film. Es war dazu da, um Druck auf die Polizei auszuüben. Wie nett manche Menschen sein können! Thimo

2. Oktober 2009: Das französische Jugendfilmfestival Ciné Fête ist in Berlin und unsere Europaschule war dabei!


Le festival Ciné Fête est à Berlin et notre école européenne était au rendez-vous ! Vendredi 2 octobre 2009, nos deux classes de CE2, la 3a et la 3b, sont allées au cinéma Paris voir le film d’animation «Kirikou et la sorcière» de Michel Ocelot.

Voilà quelques impressions de nos éléves :

"Der Film hat mir sehr gefallen. Kirikou wollte, dass die böse Hexe wieder lieb wird. Dafür hat er alles getan. Er hat nie aufgegeben. Am Ende hat er es geschafft." Thea

"Mir hat der Film gefallen, weil Kirikou selbstbewusst, klug und einfallsreich ist. Er erinnert mich an Wickie und löst Probleme." Emily


« J’ai trouvé le film rigolo et en même temps un tout petit peu effrayant. […] A la fin, Kirikou était devenu grand, il a sorti l’épine du dos de la sorcière. J’ai bien aimé la fin parce que la sorcière est devenue gentille » Lorys


 

 
 
 

 

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