Die Kinder des Europaschulzweiges lernen miteinander und voneinander. Deshalb sind die Klassen jeweils zur Hälfte aus französisch- bzw. deutsch-muttersprachigen Kindern zusammengesetzt.
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Vor der Einschulung wird die Muttersprache eines Kindes festgestellt. Vom ersten Schultag an werden alle Kinder entsprechend ihrer Fähigkeiten in beiden Sprachen unterrichtet. Deutsch als Muttersprache wird wie in allen Berliner Schulen gelehrt, Französisch als Muttersprache wie in Frankreich. Die jeweils andere Sprache wird nicht als Fremd-, sondern als Partnersprache in Kleingruppen erlernt. Der Zugang der Kinder zur Partnersprache ähnelt dem Zugang zur Muttersprache: die SchülerInnen lernen in den ersten beiden Jahren ihre Partnersprache überwiegend verbal kennen, durch Zuhören, Sprechen, Singen und andere kreative Aktivitäten. Am Ende des Lese- und Schreiblehrganges in ihrer Muttersprache beginnen sie auch in der Partnersprache zu lesen und zu schreiben.
Von der 1. Klasse an wird der Sachunterricht (sowie überwiegend Musik und Bildende Kunst) für alle Kinder in Französisch erteilt. Dieser Unterricht mündet in der 5. Klasse in die Fächer Geografie, Biologie und Geschichte, die ebenfalls in französischer Sprache nach dem Berliner Rahmenplan unterrichtet werden. Im Förderunterricht werden die Themen des Sachunterrichts für die deutschmuttersprachigen Kinder in Deutsch nachgearbeitet.
Der Mathematikunterricht findet für alle SchülerInnen auf Deutsch statt. Im Förderunterricht wird Mathematik für die frankophonen Kinder in Französisch nachgearbeitet.
Ab der 5. Klasse beginnen die Schülerinnen mit Englisch als Fremdsprache.
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